Berliner Blog der Kopfnickerin zum Frauendasein, Arbeitsleben, All-Tags-Menschsein und andere Themen

Geschützt: Als ich fortging

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Fettnäpfchenwetthüpfen

… das war eine Woche muss ich sagen. Angefangen von der Erstellung einer Mängelliste für den Hausmeister bis zum Ausfall meines Computers. Ersteres war noch erheiternd.
Bei der Erstellung der Liste machte ich einen Freud'schen Fehler der da so ging … Mängel im Fluhr …, leider musste ich dieses Wort noch mehrmals verwenden und immer schlich sich dieses nervige H ein. Der Schuldige war sofort von mir identifiziert worden. Es war einer meiner Arbeitskollegen der diesen etwas eigensinnigen Nachnamen hat.
Woher kommt den dieser Nachname? Bei Müller, Meier usw. kann man es sich ja ableiten. Selbst die Bedeutung meines Namens kenne ich. Er erklärt sich aber auch fast von selbst, aber Fluhr? Na ja egal, Musik auf die Ohren und weiterarbeiten.

Kurz vor Feierabend passierte mir dann der Super-Gau schlechthin. Als ich aufstand um meine letzten Unterlagen wegzuräumen zog ich mit dem Kopfhörerkabel gleich den ganzen Computer hinter mir her und er kippte um, in Anwesenheit meines Chefs. Urrrgggghhhh wie peinlich und als ob das nicht reichte hab ich auch noch die Festplatte dabei zerstört. Super gemacht dachte ich mir und lief mit hochrotem Kopf zu unseren Technikern. Aber es war erst einmal nichts zu machen. Und als ob das nicht reichen würde schnitt ich mir gleich zweimal ungünstig in die Hand, …mit Papier. Wenn ich mich schon schneide dann aber richtig und immer an einer ungünstigen Stelle, also keine halben Sachen machen.

Ok, jetzt mach ich Feierabend dachte ich mir und räumte alles weg und nahm meine Schlüssel. Ich hätte ja Glück haben und ohne weitere Vorkommen gehen können aber nein mein Schlüsselbund kam auf die Idee sich in allen Einzelteilen vor mir auf den Boden fallen zu lassen. Ich hob kopfschüttelnd meine Schlüssel auf und ging, bevor die Firma noch in Flammen aufgeht.
Als ich dann vermeintlich sicher im Bus nach Lichterfelde saß kam meine Pechsträhne wieder zum Einsatz. Ich bemerkte wie sich ein Herr der auf der rechten Seite vom Bus saß sich langsam fast unmerklich zu mir rüberbeugte und sich an meiner Jackentasche zu schaffen machte. Ich tat schnell meine Hand in meine Tasche und setzte mich um da eine Diskussion mit den Herrn warum er sich an meinem Eigentum zu schaffen macht bestimmt blutig ausgegangen wäre. Genau so sah er nämlich aus, wie der typische Stessmacher.
Als ich dann enlich zu Hause war legte ich mich dann lieber gleich mit einer warmen Tasse Schokolade ins Bett. Besser ist weil da kann mir ja nicht so viel passieren … hoffe ich .

Feierabendbier in Friedrichshain

Einmal im Monat gehe ich mit einem Arbeitskollegen etwas trinken. Warum?
Weil ich niemanden kenne der ähnlich durchgeknallt ist wie ich und weil die Abende mit weißer Voraussicht  schön werden.
Das ist bei uns garantiert!
Und so machten wir uns zu unserem monatlichen Treffen mal wieder auf nach Friedrichshain in unsere geliebte 11 n Lounge.

Von außen wirkt die Eleven Lounge sehr unscheinbar, so unscheinbar dass ich selbst bei meinem zweiten Besuch fast vorbeigegangen wäre. Aber wenn man erst einmal drin ist zeigt sich die wahre Pracht der Location.
Die Lounge ist mit cremefarbenem sehr modernem Mobiliar ausgestattet und alles ist sehr elegant, luftig und offen gestaltet worden. Die Besatzung der Lounge ist sehr nett und für einen Spaß auch mal gerne zu haben.
Da die 11 n Lounge aber immer gut besucht ist rate ich, wenn man vor hat in größeren Gruppen hinzugehen, seine Plätze dort vorab zu reservieren.
Zu den Essen und Getränken kann ich nur sagen, … hier gibt es leckere Cocktails, Nachos und Pizzen für den kleinen Geldbeutel. Egal was man nimmt es kostet alles nur 4 EUR, selbst die leckeren Shishas mit ihrer reichhaltigen Auswahl von Tabaken.

Die Eleven Lounge befindet sich in der Niederbarnimstraße 25 in 10247 Friedrichshain.